Ben Hintze

Hamburg
Germany

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Ich dachte, ich sei ein hoffnungsloser Fall. Yoga sei nichts für mich. Viel zu steif und unbeweglich. Meditation? Bei meinem rastlosem Jahre lang hatte ich Leistungssport betrieben (Baseball), Gewichte gestemmt und dabei versäumt den Tempel meiner Seele, meinen Körper wahrzunehmen und so den Bezug zu mir selbst verloren. Und jetzt? Bin ich Yogalehrer!

Es war und bleibt ein langer Weg. Nicht dass ich es nicht ausprobiert hätte: Nach einer ersten wenig erfolgreichen Unisport Kundalinierfahrung 2005, hatte ich Yoga in die Esospiruhausfrauengymnastikschublade einsortiert. Erst 2009 nach einer mittelschweren Lebenskrise war es endlich so weit. Eine (Ex­)Freundin lockte mich schließlich zum Bikram Yoga mit dem Versprechen von physisch­schwitzenden Grenzerfahrungen bei 40°C und 50% Luftfeuchtigkeit frei von spirituell­meditativen Einflüssen. Bäm! Als ich am Ende meiner ersten Stunde auf der Matte in Shavasana lag und im eigenen Schweiß zu ertrinken drohte, war mein Geist gebrochen und mein Körper besiegt. Nach der Dusche aber fühlte ich mich fitter als seit vielen Jahren. I was hooked. Nach einem Jahr asketischer Selbstbeschäftigung und intensiver Praxis hatte ich gelernt, mich wieder zu lieben. Wenn man sich im Zustand der Selbstliebe befindet, passieren sonderbare Sachen. So spürte ich, dass der rein physische yogische Weg nicht mehr ausreichte, meine Seele weiter zu füttern.

Dann lief mir in einem magisch­tropischen Julitag in HH Julia über den Weg. Sie schenkte mir nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Yoga. Die Kombination aus physischer Herausforderung verbunden mit intensiver Atempraxis, die letztlich eine „Meditation in motion“ ist, war der nächste Schritt auf meinem yogischen Weg. Ich versuchte ab diesem Zeitpunkt täglich zu praktizieren, besuchte Workshops von Duncan Wong und Brian Kest bis Julia vor der Entscheidung stand nach zwei Schwangerschaften wieder in den (Yoga)­Beruf einzusteigen. Mir wurde klar, dass mein nächster Schritt an Julias Seite die Ausbildung zum Yogalehrer sein würde. Die Ausbildung absolvierte ich in Hamburg bei Unit Yoga (AYA 200) in 2013/14.

Meine Stunden sind ein Wechselspiel aus kraftvoll­dynamischer Praxis, die den Schülern ein Gefühl und Respekt für die Grenzen seines Körpers vermitteln sollen und Aspekten, die sie dazu befähigen, den Geist zur Ruhe zu bringen, wie Atemübungen und Meditation. Ich unterrichte Yoga für Männer, Yoga für Sportler und Vinyasa Flow Stunden.

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